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Antikapitalistische 1. Mai-Demo in Rostock

Dieses Jahr mal nicht auf die Nazis reagieren sondern zur eigenen antikapitalistischen Zeckendemo nach Rostock fahren !

Mehr Infos bei der Antifa Rostock >>>

Wer auf das traditionelle Naziärgern am 1. Mai nicht verzichten will/kann könnte sich nach Berlin / Schönweide begeben.

1.Mai Nazifrei Berlin – Schönweide >>>

NPD plant Fackelumzug in Wolgast am 9. November

Die NPD möchte am Abend des 9. November einen Fackelmarsch in Wolgast durchführen. Die Nazis wollen sich damit gegen einen angeblichen „Asylmissbrauch“ und das neue Flüchtlingswohnheim in Wolgast stellen.

Das sie ausgerechnet den Jahrestag der Pogrome an den Juden 1938 als Datum gewählt haben und einen Fackelmarsch als Aktionsform zeigt, dass sie nicht „nur“ auf rassistischen Protest aus sind. Auf diese Weise wäre es ihnen möglich öffentlich die Morde und Pogrome von damals abzufeiern. Sie wollen zeigen, dass auch noch 74 Jahre nach der Progromnacht Nazis die Straßen dominieren und Menschen durch martialisches Auftreten einschüchtern können.

Ohne auf das Datum zu schauen wird deutlich, dass sie auf einen rassistischen Konsens von Regierung und Bürgern aufbauen. Täglich sterben Menschen bei der gefährlichen Einreise nach Europa oder werden sogar direkt durch die EU-Grenzpolizeien getötet. Menschen die nur frei leben wollen werden jahrelang durch die Residenzpflicht an Lager gebunden. Auf einem Protestcamp direkt vor dem Brandenburger Tor werden Flüchtlingen, bei Temperaturen um 0 Grad, wärmende Decken von der Polizei weggenommen. Die Parteien von CSU bis SPD reden von angeblichen Asylmissbrauch und bieten damit den Nazis eine Argumentationsgrundlage. Letztendlich braucht man sich nur den schockierenden Panoramabeitrag über Wolgast selbst anschauen, um zu sehen, in welcher Gefahr die Flüchtlinge dort schweben.

Wir fordern jeden dazu auf, den Aufmarsch zu verhindern und den Nazis zu zeigen, dass sie auf den Müllhaufen der Geschichte gehören.

Infos : rassistenstoppen.blogsport.eu

Mobiveranstaltung im Komplex zur Antifademo in Wismar

Am Dienstag, den 16.10.2012 wird um 19 Uhr im Komplex Schwerin eine Mobiveranstaltung zur Antifademo am 20.Oktober in Wismar statt finden.

Die Antifademo wird als Protest zum geplanten JN-Aufmarsch durchgeführt.

Weitere Termine und Infos :

wismar2012.blogsport.eu

Nazis , Bullen und andere Arschlöcher sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Der Veranstalter, Knackpunkt e.V., behält sich vor vom Hausrecht Gebrauch zu machen.

JN – Demo am 20. Oktober in Wismar

Am 20.Oktober 2012 will die NPD-Jugendorganisation JN, in Wismar, eine Demonstration durchführen. Mit dem Motto „Wir wollen leben“ will sie auf den herbei halluzinierten „Volkstod“ Bezug nehmen. Damit knüpft die JN, das Bindeglied zwischen „freien“ Kameradschaften und der Mutterpartei, NPD, u.a. an eine Aktion der „Unsterblichen“ an, die im Mai diesen Jahres eine unangemeldete Demonstration in Wismar durchführten. Damals mussten schon die meisten Beteiligten von außerhalb angefahren werden, um die, durchaus existente, lokale, Kameradschaftsszene aus ihrer Apathie zu reißen.
Diesmal allerdings wird versucht mehr die Jugend anzusprechen, in dem z.b. soziale Netzwerke, wie Facebook als Mobilisierungsplattform entdeckt werden. Ob so allerdings eine solide, politische Basis, auch für die von Nachwuchsprobleme geplagte NPD, aufgebaut werden kann, ist fraglich.

Verschiedene bürgerliche und antifaschistische Initiativen werden ihren Protest an diesem Tag auf die Straße bringen. So wird, u.a., das Bündnis „Kein Leben ohne Freiheit – NPD und JN bekämpfen“ den Nazis mit einer antifaschistischen Demonstration begegnen.

Auch wir rufen alle Menschen auf sich dem völkischen Treiben der Nazis in den Weg zu stellen und die Proteste zu unterstützen !

Infos :
Kombinat Fortschritt

HRo / B : Zwischen Aufbruch und Pogromen

Linke Politik Anfang der 90er in Ostdeutschland

Die erste Hälfe der 90er Jahre war eine Zeit voller Widersprüche. Auf der einen Seite stellte die rassistische und nationalistische Mobilisierung die antifaschistische Linke vor neue und schwierige politische Herausforderungen. Die explosionsartige Zunahme faschistischer und rassistischer Gewalt, die ihre Höhepunkte unter anderem in den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen fand, bedeutete für viele Menschen eine alltägliche Bedrohung. Auf der anderen Seite waren die Nach-Wende-Jahre alles andere als eine bleierne Zeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche eröffneten gerade im Osten weite Freiräume, die auch die Linke nutzen konnte und genutzt hat. Überall in der Ex-DDR entstanden Initiativen, wurden alternative Jugendzentren aufgebaut, Häuser besetzt, Bündnisse geschmiedet. Es war zu spüren, dass sich etwas bewegt, dass Veränderung möglich ist. Aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung entstanden überall Antifa-Zusammenhänge, die die Nazis an vielen Orten zurückdrängen konnten.

Mit der Veranstaltung wollen wir AktivistInnen zu Wort kommen lassen, die zwischen Systemzusammenbruch, Einheitswahn und Naziterror versucht haben, linke emanzipatorische Politik durchzusetzen. Wir wollen mit Leuten aus Strausberg, Magdeburg, Rostock, Greifswald und Berlin darüber debattieren, mit welchen politischen Konzepten damals linke Politik gemacht wurde und welche Bedeutung diese Erfahrungen für die Auseinandersetzungen heute haben können.

Eine Veranstaltung vom Antifaschistischen Infoblatt, analyse & kritik, Avanti – Projekt undogmatische linke, telegraph, avanti, sobi – soziale Bildung e.v. Rostock.

Freitag, 21.09.2012 um 19:00 h im Festsaal Kreuzberg / Berlin
Freitag, 26.10.2012 um 19:30 h im Peter-Weiss-Haus / Rostock

Flyer : PDF

Kameradenschwein Bendig

Samstagabend, den 28. Juli 2012, klebten drei junge NationalsozialistInnen in der Schweriner Innenstadt Plakate für den Kriegsverbrecher Erich Priebke.

Unter ihnen befand sich der stadtbekannte Neonazi Fabian Bendig. Der ehemalige AG-Wiking – Aktivist war 2008 mit an einem Angriff auf das alternative Jugendzentrum „Komplex“ beteiligt und meldete 2011 zahlreiche NPD- Infostände an.

Gegen 23 Uhr wurden die drei von AntifaschistInnen dabei beobachtet, wie sie ein Plakat am „Komplex“ anbrachten. Als sie die Nazis ansprachen, bedrohte Bendig diese daraufhin mit einem Pfefferspray, ergriff aber kurz darauf, überstürzt, die Flucht. Ein zurückgelassener Nazi versuchte mit dem nassen Quast nach den AntifaschistInnen zu schlagen und rief dem Flüchtenden hinterher: „Fabian komm zurück, du hast doch das Zeug!“. Gemeint war wohl das Pfefferspray. Bendig lief aber weiter.
Daraufhin versuchten die verbliebenen beiden KameradInnen ebenfalls die Flucht zu ergreifen. Nach einer kleinen Rangelei gaben beide auf und ließen sich festhalten.

Anschneidend hat die hochgelobten Kameradschaft in der Schweriner Naziszene einen sehr geringen Stellenwert, wenn es darum geht die eigene Haut zu retten. Es werden KameradInnen zurückgelassen und unter Tränen der Antifa ausgeliefert.

Fabian Bendig und seine beiden KameradInnen. Hier beim TDDZ 2012 in Hamburg
Fabian Bendig (links) und seine beiden KameradInnen beim TDDZ-02. Juni 2012/ Hamburg

NPD-Infostände in Schwerin verhindern !

Am Samstag, den 9. Juni 2012, will die NPD – Westmecklenburg in Schwerin zwischen 9 und 17 Uhr gleich 5 Infostände abhalten. Motto soll „Raus aus dem Euro!“ sein.
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Angriff auf Antifaschisten nach „Gumbles“ Konzert

Am frühen Sonntagmorgen, den 11.03.2012, wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt. Sie wurden vor dem Schweriner Jugendhaus „Dr. K“ von etwa 10 Personen angegriffen. Im Haus fand zuvor ein Konzert u.a. der Gruppe „Gumbles“ statt.
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Neuer GPG/PGP Key

Wir mussten leider unseren GPG – Key erneuern. Der alte hier angebotene Key war anscheinend defekt.

Bitte ladet euch den Key erneut von der Kontaktseite herunter !

Danke ;)

Chronik 2011 veröffentlicht

Die Rubrik „Rechte Chronik“ wurde aktualisiert. Es sollen dort alle rechten bzw. antifaschistisch relevanten Vorkommnisse in Schwerin und Umgebung aufgelistet werden.

Sollte ein Vorfall fehlen, oder falsch wiedergegeben sein, schreibt uns bitte an. Wir werden dies dann einer Prüfung unterziehen und ggf. die Chronik ergänzen.